Wer Diamanten nur zur Wertsteigerung kaufen will, ist bei weißer oder feinweißer Ware genau richtig. Bei farbigen Diamanten können Preise oft nicht so gut und genau ermittelt werden.

Bei der Preisentwicklung spielen viele Faktoren mit. Entscheidend ist die Form, die Farbe, der Schliff, wie viel Karat, die Reinheit und das Zertifikat.


Die Preise für kleine Steine fangen bei ab 80 Euro an.

In den letzten 2 Jahren gab es einen Preisanstieg von mehr als 20 Prozent bei 3-karätigen Mittelklasse-Steinen. Einkaräter sind um ca. 5 Prozent gestiegen. Halbkaräter wieder gar nicht.

Rohdiamanten sind in einer Zeitspanne von 50 Jahren immer etwas gestiegen. Als Geldanlage sind Diamanten nicht brauchbar. Denn wenn man Diamanten verkauft, bekommt der Händler, noch was, und man hat, schnell ein Abzug von 50 Prozent beim Verkauf. Aber inflationssicher sind die Diamanten. Nicht immer handeln Geldanlagen mit Diamanten Gewinne ein. Und Händler kaufen die Diamanten irgendwann wieder zum Großhändler-Preis auf. Dadurch können Verluste entstehen. Ein privater Verkaufsmarkt wie bei gebrauchten Lebensversicherungen gibt es im Diamantmarkt nicht.

Der Einzelhandelspreis wird demnach bei einem Kauf fällig. Und bei einem Verkauf ist es der Großhändlerpreis. Achten sollte man vor allem auf ein Zertifikat beim Kauf von Diamanten als Wertentwicklung. Zertifikate stellen Institute aus. Wenn man mit einem Diamanten ein Zertifikat hat, können Sie diesen vielleicht wieder verkaufen, andernfalls eher nicht.


Fazit:

Weiße Ware, oder feinweiße Waren bei Diamanten sind beim Kauf anzuraten. Beim Diamantenkauf als Wertsteigerungsprojekt. Neben diesem Gesichtspunkt ist auch der Karat, die Reinheit, der Schliff usw. wichtig. Dabei sollte man beachten, dass man zum Großhandelspreis verkauft und dadurch evtl. Verluste macht. Daher die Preise immer genau beobachten.