Ein Brillant Diamant ist ein besonderer Schliff des Diamanten. Bei anderen Kristallen kann man auch diesen Schliff anwenden.
Die Schleifarten für den Brillant-Schliff
Der moderne Schliff hat kreisrunde Rundesten, 32 Facetten mindestens und einer Oberteil-Tafel. Und 24 Facetten. Der moderne Schliff ist aus dem alten Schliff entwickelt. Es gibt vier verschiedene Arten von Schliffen. Einer mit sehr guten Lichtausbeuten wird als Grundschliff in den USA verwendet. Ein anderer, der Ideal-Schliff ist nicht ideal. Die Mengen wirken zu unförmig. Der Parker-Schliff, hat gute Lichtausbeuten. Ein flacher Schliff, von daher ein schlechtes Farbenspiel. Der skandinavische Standard Schliff und dann gibt es noch den Feinschliff von Eppler und Klüppelberg.
Entwicklung des Schliffs
Ungefähr seit 2.000 Jahren verwenden die Leute den Schmuckstein Diamant. Die Ausarbeitung des Schliffs entwickelte sich erst im 14. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert hatte man die Steine zu einem Spitzschliff bearbeitet. Das war nur die äußere Schicht, die poliert wurde. Mit schleifen und spalten wurden weitere große Flächen erstellt (Tafelstein).
Als es im 15. Jahrhundert Schleifscheiben gab, legte man verstärkt Facetten an. Auf Anregung des Kardinals um 1650. Der damalige Stein hatte 32 Facetten, eine Tafel und Kalette. Man versucht heute den optischen Effekt unter wenig Gewichtsmasse herzustellen.
Da die Gewinnung und Verarbeitung von Diamantsteinen doch sehr teuer ist, gehen viele auf künstliche Materialien wie Zirkonia über.
Durch den Schliff werden die Steine glatt, und die Lichtverhältnisse sind oft zu 100 Prozent gebrochen.
Die Schliffarten
Genauso dieselben Verfahren gibt’s beim Brillant Diamant Schliff. Wie zum Beispiel den USA-Grundlagen-Schliff, den skandinavischen Schliff, den „Parker-Brillant“, den Ideal-Schliff, der nicht ideal ist. Und den Feinschliff, der sich wohl durchgesetzt hat. Immer mal wieder gibt es Brillant Diamanten mit mehr Facetten als üblich.
Fazit:
Der Brillant Diamant Schliff ist keine Bezeichnung für einen speziellen Stein, sondern beschreibt die Schleiftechnik, die meist an Diamanten eingesetzt wird.